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Lungenfacharzt René Dittmann

Atemprobleme? Wir helfen Ihnen, wieder frei durchzuatmen

Viele Menschen leiden unter Atembeschwerden, die den Alltag stark belasten. Atemnot, Husten, ein Engegefühl in der Brust oder schnelle Erschöpfung sind häufige Beschwerden. Manche Symptome treten nur bei körperlicher Anstrengung auf, andere auch nachts oder in Ruhe.

Oft wissen Betroffene nicht, woher die Beschwerden kommen. Erkrankungen der Lunge und Atemwege können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Als Facharzt für Pneumologie unterstütze ich Sie dabei, Ihre Beschwerden ernst zu nehmen und die Ursache fachgerecht abzuklären.

Mögliche Ursachen für Atembeschwerden

Atemprobleme können viele verschiedene Gründe haben. Sie können plötzlich auftreten oder sich langsam über einen längeren Zeitraum entwickeln. Häufige Ursachen sind chronische Erkrankungen der Atemwege, entzündliche Veränderungen in der Lunge oder Infektionen. Auch allergische Reaktionen können eine wichtige Rolle spielen.

Zu den möglichen Ursachen gehören unter anderem:

  • Asthma und andere entzündliche Atemwegserkrankungen
  • Chronische Lungenerkrankungen wie COPD
  • Veränderungen des Lungengewebes, zum Beispiel bei interstitiellen Erkrankungen
  • Entzündliche Erkrankungen wie Sarkoidose
  • Infektionen der Lunge und Bronchien, etwa Lungenentzündungen oder Bronchitis

Welche Ursache im Einzelfall vorliegt, kann sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist eine gezielte pneumologische Abklärung wichtig.

Arzt zeigt Röntgenbild auf Tablet, medizinische Untersuchung

Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Dabei sind die Bronchien dauerhaft entzündet und reagieren besonders empfindlich auf bestimmte Reize. Typische Beschwerden sind anfallsartige Atemnot, pfeifende Atemgeräusche, Husten und ein Engegefühl in der Brust.

Bei vielen Menschen steht Asthma in engem Zusammenhang mit Allergien. Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel können die Beschwerden auslösen oder verstärken. Durch diese Reize ziehen sich die Atemwege zusammen, was das Atmen erschwert.

Asthma kann in jedem Alter auftreten und verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich stark. Ziel der medizinischen Betreuung ist es, die Beschwerden zu kontrollieren und den Alltag möglichst beschwerdefrei zu gestalten.

Die COPD ist eine dauerhafte Erkrankung der Lunge. Der Begriff steht für „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Dabei sind die Atemwege dauerhaft verengt. Die Luft kann nicht mehr richtig ausgeatmet werden, was zu Luftnot führt.

Typische Symptome sind chronischer Husten, Auswurf und eine zunehmende Einschränkung der Belastbarkeit. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam über viele Jahre.

Betroffene fühlen sich häufig schnell erschöpft und haben das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Die COPD ist nicht heilbar, kann aber medizinisch begleitet werden, um Beschwerden zu lindern und den Verlauf besser einzuschätzen.

(z. B. Lungenfibrose, Alveolitis)

Interstitielle Lungenerkrankungen betreffen das feine Gewebe der Lunge, das sich zwischen den Lungenbläschen befindet. Dieses Gewebe ist wichtig für den Sauerstoffaustausch.

Bei Erkrankungen wie der Lungenfibrose oder der Alveolitis kommt es zu Entzündungen oder Vernarbungen dieses Gewebes. Dadurch wird der Sauerstofftransport im Körper erschwert. Typische Beschwerden sind Atemnot bei Belastung, trockener Reizhusten und schnelle Erschöpfung.

Die Symptome entwickeln sich oft langsam und werden anfangs nicht eindeutig erkannt. Eine genaue fachärztliche Abklärung ist deshalb besonders wichtig.

Die Sarkoidose ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich kleine Entzündungsherde im Gewebe bilden. Diese sogenannten Granulome können sich in der Lunge, aber auch in anderen Organen entwickeln. Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich.

Manche Betroffene leiden unter Husten, Atemnot oder Brustschmerzen, andere fühlen sich vor allem müde und abgeschlagen. Bei einigen Menschen verursacht die Erkrankung kaum Symptome. Der Verlauf ist individuell sehr verschieden.

Deshalb ist eine genaue medizinische Einschätzung wichtig, um die Erkrankung richtig einzuordnen und zu begleiten.

Infektiöse Lungenerkrankungen werden durch Bakterien, Viren oder andere Erreger verursacht. Dazu gehören unter anderem die Lungenentzündung, die akute Bronchitis und die Tuberkulose.

Diese Erkrankungen können plötzlich auftreten und gehen häufig mit Husten, Fieber, Atemnot und allgemeinem Krankheitsgefühl einher. Während eine akute Bronchitis meist folgenlos ausheilt, können andere Infektionen schwerer verlaufen.

Besonders bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden ist eine lungenärztliche Abklärung wichtig.

Stethoskop auf Klemmbrett im medizinischen Umfeld

Die richtige Behandlung für Ihre Lunge

Nachdem die Ursache Ihrer Beschwerden festgestellt wurde, besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Die Behandlung wird immer individuell auf Sie abgestimmt.

Mögliche Behandlungen sind:

  • Medikamentöse Behandlung
    Zum Beispiel Medikamente zum Inhalieren, die das Atmen erleichtern.
  • Sauerstofftherapie
    Wenn Ihr Körper nicht genug Sauerstoff aufnimmt, kann zusätzlicher Sauerstoff helfen.
  • Atemtherapie und Rehabilitation
    Spezielle Übungen und Trainings helfen dabei, die Atmung zu verbessern und den Alltag besser zu bewältigen.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin

Atembeschwerden können viele Ursachen haben. Welche Erkrankung bei Ihnen vorliegt, lässt sich nur durch ein persönliches Gespräch und eine gründliche Untersuchung sicher feststellen. Wenn Sie unter Luftnot, Husten oder anderen Atemproblemen leiden, vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Praxis in Wolfenbüttel. Gemeinsam klären wir Ihre Beschwerden und besprechen das weitere Vorgehen. Unsere Praxis steht Kassenpatienten, Privatversicherten und Selbstzahlern gleichermaßen offen.

Wichtig: Eine Behandlung ist nur mit einer Überweisung Ihres Hausarztes möglich.

Jetzt anrufen: 05331 9032116 info-ppw@t-online.de

Glossar – Fachbegriffe einfach erklärt

Manche Wörter und Begriffe sind schwer verständlich. Im Glossar erklären wir diese Wörter und Begriffe.

Die Pneumologie ist ein medizinisches Fachgebiet. Sie beschäftigt sich mit der Lunge und den Atemwegen. Ein Arzt oder eine Ärztin für Pneumologie wird auch Lungenarzt genannt. In diesem Fachgebiet werden Erkrankungen behandelt, die das Atmen erschweren oder beeinträchtigen.

Dazu gehören zum Beispiel Asthma, COPD, Lungenentzündungen oder chronischer Husten. Die Pneumologie umfasst sowohl die Diagnose als auch die Behandlung dieser Erkrankungen. Ziel ist es, die Atmung zu verbessern und Beschwerden zu lindern.

Dafür werden verschiedene Untersuchungen eingesetzt, etwa Lungenfunktionstests oder bildgebende Verfahren. Die Pneumologie ist besonders wichtig, weil eine gesunde Atmung lebensnotwendig ist und viele Erkrankungen früh erkannt werden sollten.

Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Das bedeutet, dass die Krankheit meist über einen langen Zeitraum besteht. Bei Asthma sind die Atemwege empfindlich und können sich verengen. Dadurch fällt das Atmen schwer. Typische Symptome sind Atemnot, pfeifende Atemgeräusche, Husten und ein Engegefühl in der Brust.

Asthma kann durch verschiedene Auslöser verstärkt werden, zum Beispiel durch Allergien, kalte Luft, körperliche Anstrengung oder Infekte. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber gut behandelbar.

Mit den richtigen Medikamenten und Inhalationen können die Beschwerden oft deutlich gelindert werden. Ziel der Behandlung ist es, Asthmaanfälle zu vermeiden und den Alltag möglichst beschwerdefrei zu gestalten.

COPD ist eine chronische Lungenerkrankung. Die Abkürzung steht für eine dauerhafte Verengung der Atemwege. Menschen mit COPD haben oft Schwierigkeiten beim Ausatmen. Typische Beschwerden sind Atemnot, Husten und Auswurf. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam und wird häufig durch langjähriges Rauchen verursacht.

COPD ist nicht heilbar, kann aber behandelt werden. Ziel der Therapie ist es, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Dazu gehören Medikamente zum Inhalieren, Atemtherapie und in schweren Fällen eine Sauerstofftherapie.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Ein Lungenfunktionstest ist eine Untersuchung, mit der geprüft wird, wie gut die Lunge arbeitet. Dabei atmet die Patientin oder der Patient in ein spezielles Gerät. Dieses misst zum Beispiel, wie viel Luft ein- und ausgeatmet werden kann und wie schnell dies geschieht.

Der Test ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Er hilft dabei, Erkrankungen wie Asthma oder COPD zu erkennen oder den Verlauf einer bekannten Erkrankung zu kontrollieren.

Anhand der Ergebnisse kann der Arzt beurteilen, ob die Atemwege verengt sind oder ob die Lunge weniger leistungsfähig ist als normal. Der Lungenfunktionstest ist ein wichtiger Bestandteil der lungenärztlichen Diagnostik.

Die Blutgasanalyse ist eine Untersuchung, bei der die Gase im Blut gemessen werden. Dabei wird festgestellt, wie viel Sauerstoff und Kohlendioxid sich im Blut befinden. Diese Werte zeigen, wie gut die Lunge den Sauerstoff aus der Luft aufnimmt und Kohlendioxid abgibt.

Die Untersuchung ist besonders wichtig bei Menschen mit Atemproblemen oder schweren Lungenerkrankungen. Sie hilft dabei, den Schweregrad einer Erkrankung einzuschätzen und die Behandlung anzupassen.

Die Blutgasanalyse wird oft aus einer kleinen Blutprobe durchgeführt. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise darauf, ob der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist.

Die Sauerstofftherapie ist eine Behandlung, bei der dem Körper zusätzlicher Sauerstoff zugeführt wird. Sie wird eingesetzt, wenn die Lunge nicht mehr genug Sauerstoff aus der Luft aufnehmen kann.

Das kann bei schweren Lungenerkrankungen der Fall sein, zum Beispiel bei fortgeschrittener COPD. Der Sauerstoff wird über eine Nasenbrille oder eine Maske eingeatmet. Ziel der Sauerstofftherapie ist es, die Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen und Beschwerden wie Atemnot oder Erschöpfung zu lindern.

Die Therapie kann zeitweise oder dauerhaft notwendig sein. Sie trägt dazu bei, die Lebensqualität zu verbessern und den Alltag besser zu bewältigen.